
Schluss mit dem Raten
Viele Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz wissen nicht genau, wo sie gehaltstechnisch stehen. 'Gefühlte' Gehälter führen oft zu Frust oder dazu, dass man sich unter Wert verkauft. Eine fundierte Marktwertanalyse ist die Basis für jede erfolgreiche Gehaltsverhandlung.
Nutze mehrere Quellen: Portale wie Kununu, Glassdoor oder StepStone bieten Gehaltsplaner an. Doch Vorsicht: Diese Daten sind oft Durchschnittswerte. Berücksichtige Faktoren wie Unternehmensgröße, Standort (Stadt vs. Land) und deine spezifische Berufserfahrung. Ein Spezialist in München verdient meist mehr als ein Generalist in Leipzig.
Das Netzwerk als Informationsquelle
Sprich offen mit vertrauenswürdigen Personalberatern oder Bekannten in ähnlichen Positionen. In Deutschland ist das Thema Gehalt zwar oft noch tabu, aber in informellen Netzwerken wird heute deutlich offener kommuniziert. Auch Gewerkschaften und Berufsverbände veröffentlichen regelmäßig Entgelttabellen.
Vergiss nicht die Gesamtkostenrechnung: Zum Marktwert gehören auch Boni, Firmenwagen, Home-Office-Pauschalen, betriebliche Altersvorsorge oder Weiterbildungsbudgets. Manchmal ist ein etwas niedrigeres Grundgehalt kombiniert mit exzellenten Benefits das bessere Gesamtpaket.
Vorbereitung der Argumentation
Dein Marktwert korreliert mit dem Problem, das du löst. Dokumentiere deine Erfolge: Wo hast du Kosten gespart? Wo Prozesse beschleunigt? Wo Umsatz gesteigert? Wer mit Daten und Fakten in das Gespräch geht, wird als Profi wahrgenommen und erzielt deutlich bessere Ergebnisse als jemand, der nur 'mehr Geld wegen der Inflation' fordert.
Brauchst du Hilfe bei deiner Bewerbung?
Professionelle Bewerbungshilfe vom LinkedIn Top Voice, persönlich und diskret.
Zur Bewerbungshilfe