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    Karriere

    Mitarbeiterfotos: Was anziehen für Website und LinkedIn?

    3. Juni 2026
    Mitarbeiterfotos: Was anziehen für Website und LinkedIn?KI-generiert

    Hast du dir mal die LinkedIn-Profile deiner Kolleginnen und Kollegen angeschaut oder die Teamseite eurer Website? Oft sieht das aus wie ein bunt zusammengewürfeltes Fotoalbum: Urlaubsschnappschüsse neben sterilen Passbildern und verwackelten Selfies aus der Mittagspause. Dabei sind Mitarbeiterfotos eine wichtige digitale Visitenkarte. Sie zeigen Bewerberinnen und Bewerbern, wer ihr seid und ob man bei euch arbeiten möchte.

    Hier erfährst du, was dein Team beim Fotoshooting tragen sollte und wie du als Verantwortliche oder Verantwortlicher in HR oder Marketing ein stimmiges Gesamtbild schaffst.

    Warum Mitarbeiterfotos so wichtig sind

    Viele Bewerbende schauen sich eure Website und die LinkedIn-Profile eurer Belegschaft an, bevor sie sich bewerben. Lieblose Bilder oder graue Platzhalter senden ein schwaches Signal. Professionelle, sympathische Bilder zeigen dagegen Wertschätzung, Teamgeist und Professionalität und machen Lust, dazuzugehören.

    Die Grundregel: Einheitlichkeit ohne Uniform

    Die besten Teamfotos haben einen roten Faden, ohne dass alle Angestellten wie Klone wirken. Ihr braucht keine Einheitskleidung, sondern ein stimmiges Gesamtbild. Das erreichst du durch einen einheitlichen Hintergrund, eine ähnliche Lichtstimmung und eine grobe Farbpalette für die Outfits. Die Persönlichkeit des Einzelnen bleibt sichtbar, aber man erkennt sofort, dass alle zum selben Team gehören.

    Was Mitarbeitende anziehen sollten

    Das perfekte Outfit hängt natürlich von eurer Branche ab, aber diese Faustregeln funktionieren immer:

    Im klassischen Office-Umfeld greift ihr zu Business-Casual (Hemd, Bluse, feiner Pullover, optional kombiniert mit Sakko oder Blazer). In Pflegeberufen wirkt ein gepflegtes Hemd, eine Bluse oder auch ein einfarbiger Kasack authentisch, je nachdem, wie nah das Foto an der Praxis sein soll. Im Handwerk sind Poloshirts oder einfarbige Hemden ideal, gerne dezent mit dem Firmenlogo versehen. In der Tech-Branche und in Start-ups reichen meist einfarbige T-Shirts unter einem Sakko oder ordentliche Casual-Looks.

    Ganz wichtig: Bitte keine auffälligen Logos von Fremdmarken. Wenn ein Logo zu sehen ist, dann euer eigenes, und das dezent.

    Farben aufeinander abstimmen

    Gib deinem Team vor dem Shooting eine kleine, harmonische Farbpalette an die Hand. Gut funktionieren Kombinationen aus Weiß, Hellblau, Dunkelblau, Grau und Beige. So wirken die Porträts auf eurer Website später wie aus einem Guss und nicht wie willkürlich zusammengestellt. Auch eure Corporate-Identity-Farbe könnt ihr einfließen lassen, solange es dezent bleibt.

    Hintergrund und Licht

    Der Hintergrund hält eure Bildstrecke optisch zusammen. Ein ruhiges Off-White, helles Grau oder eine strukturierte Büro-Wand eignen sich hervorragend. Wenn ihr lieber draußen mit unscharfem Hintergrund (Bokeh) fotografiert, müssen alle Bilder zur absolut gleichen Tageszeit entstehen, sonst passen die Lichtverhältnisse nicht zusammen.

    Nutz am besten natürliches Tageslicht. Falls ihr ein Studio bucht, achtet auf weiches Licht (harte Schlagschatten ruinieren jedes Porträt).

    Was du auf keinen Fall anziehen solltest

    Lass Freizeitkleidung wie Trainingsanzüge, Trägertops, zu tiefe Ausschnitte, Hawaiihemden, auffällige Brand-Logos oder Karnevalskostüme im Schrank. Auch abgenutzte Lieblingsteile, Knitterfalten oder Flecken haben auf den Fotos nichts verloren. Verkleide dich vor allem nicht: Wenn du im Job nie einen Anzug trägst, solltest du ihn auch nicht für das Foto überstreifen. Authentizität geht vor.

    Pose und Mimik

    Haltung annehmen, aber entspannt bleiben: Schultern locker hängen lassen, den Körper leicht schräg zur Kamera drehen. Die Hände gehören nicht in die Hosentaschen, und verschränkte Arme wirken oft abweisend. Schenk der Kamera ein echtes, natürliches Lächeln. Falls jemand im Team Kamerascheu ist, helfen ein paar Testschüsse zum Warmwerden, um die Aufregung zu nehmen.

    Mitarbeiterfotos auf LinkedIn

    Auf LinkedIn gelten im Grunde die gleichen Spielregeln wie für ein erstklassiges Bewerbungsfoto. Das heißt: quadratischer Ausschnitt, Fokus auf das Gesicht, freundlicher Blick und ein aufgeräumter Look. Wenn dein Arbeitgeber professionelle Teamfotos anbietet, nutzt diese unbedingt auch für eure privaten Profile. Das sorgt für einen extrem starken, geschlossenen Auftritt eurer Arbeitgebermarke.

    Zum Abschluss

    Ein Tipp für Arbeitgeber: Organisiert regelmäßig ein professionelles Fotoshooting für die gesamte Belegschaft, damit neue Kolleginnen und Kollegen nicht ohne Foto bleiben und das Gesamtbild stimmig bleibt. Ein liebloser Webauftritt kann Bewerbende abschrecken, noch bevor der erste Kontakt zustande kommt.

    Wenn du die Präsenz eurer Arbeitgebermarke in sozialen Netzwerken ausbauen willst, findest du mehr unter Social-Media-Recruiting.

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