
Mehr als nur ein Trend
Nachhaltigkeit ist für die Generation Z und Millennials kein 'Nice-to-have' mehr, sondern ein entscheidendes Kriterium bei der Arbeitgeberwahl. Green Recruiting bedeutet jedoch nicht nur, Bäume zu pflanzen, sondern ökologische und soziale Werte tief im Recruiting-Prozess zu verankern.
Es beginnt bei der Kommunikation. Inwiefern trägt die ausgeschriebene Stelle zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens bei? Unternehmen, die hier authentisch berichten können, haben im 'War for Talents' einen klaren Vorsprung. Greenwashing hingegen wird von Bewerbern schnell entlarvt und schadet dem Ruf nachhaltig.
Der grüne Bewerbungsprozess
Recruiting selbst kann nachhaltig sein. Digitale Interviews statt langer Anreisewege, papierloses Onboarding und die Nutzung von Jobportalen, die sich auf ökologische Themen spezialisieren, sind erste Schritte. Auch die Erstattung von Bahntickets statt Kilometerpauschalen für die Anreise zum Gespräch setzt ein Zeichen.
Im Gespräch sollten Bewerber aktiv nach ihren Werten gefragt werden. Passt die Einstellung des Kandidaten zur Nachhaltigkeitsstrategie des Hauses? Ein 'Values-based Recruiting' stellt sicher, dass neue Mitarbeiter nicht nur fachlich, sondern auch ethisch zum Unternehmen passen.
Nachhaltigkeit im Employer Branding
Zeigen Sie echte Projekte. Ob es die Umstellung der Firmenflotte auf E-Autos ist, Urban Gardening auf der Dachterrasse oder soziale Tage für Mitarbeiter, diese Geschichten müssen erzählt werden. Authentische Mitarbeiter-Stories sind hier glaubwürdiger als Hochglanz-Broschüren.
Green Recruiting ist ein langfristiges Investment. Es zieht Menschen an, die einen Sinn in ihrer Arbeit suchen. Wer diesen Sinn bieten kann, gewinnt motivierte Mitarbeiter, die bereit sind, die Zukunft des Unternehmens aktiv und verantwortungsbewusst mitzugestalten.
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